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È strano!

Es ist merkwürdig, dass es uns als Menschen mit einem Bewusstsein höherer Ordnung nicht möglich ist, die Welt nur mit unserem primären Bewusstsein zu »sehen«. Wesen mit primärem Bewusstsein mögen geistige Bilder haben, aber sie haben keine Möglichkeit, diese Bilder aus der Sicht eines auf die Gemeinschaft bezogenen Selbst zu sehen. Wer aber als Ergebnis eines Bewusstseins höherer Ordnung ein solches Selbst hat, braucht es, um ein geistiges Bild mit dem nächsten zu verbinden, das Wirken des primären Bewusstseins also überhaupt würdigen zu können! Das Bewusstsein höherer Ordnung lässt sich nicht ohne Verzicht auf die Macht der Beschreibung preisgeben, die es ermöglicht. (Ich frage mich oft, ob einige Mystiker vielleicht gerade diese Art von Preisgabe suchen.)

Gerald M. Edelman, Nobelpreisträger für Medizin und genialer Vorreiter der heutigen Hirn- und Bewusstseinsforschung, in Göttliche Luft, vernichtendes Feuer (Bright Air, Brilliant Fire - On the Matter of the Mind).
Edelmans Bedeutung wird bisher kaum erkannt, selbst in der Hirnforschung von vielen seiner Kollegen nicht, aber vor allem viel weiter gefasst im Bereich der Untersuchung des menschlichen Geistes, Wesens und Bewusstseins.


Edelman stellt die Frage am Ende des obigen Zitates vollkommen zu Recht. Die Antwort liegt in der Frage selbst, und der Tatsache, dass man sie überhaupt stellt, weil und wenn man erkannt hat, wie das Bewusstsein arbeitet. Das Denken kann die Grenzen, die es sich selbst geschaffen hat, die durch seine Entwicklung unvermeidbar sind, niemals überwinden, aber es muss sie in aller Klarheit erkennen, um überhaupt erst zulassen zu können, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass sie sich langsam auflösen. Leider genügt diese Voraussetzung nicht, damit ebendies automatisch passiert, es ist sehr viel Willen, sowie Vertrauen darin und Leidenschaft dafür, das Richtige zu tun, vonnöten, um die Herrschaft des höheren Bewusstseins und des von ihm aufgebauten Selbst zu brechen und es in die Reihen der vom primären Bewusstsein benutzten Werkzeuge einzureihen. Es ist möglich; allein aus dem Wissen um die Funktionsweise des Bewusstseins lässt sich diese Möglichkeit sofort zweifelsfrei, auch vor dem Erleben derselben, schließen, denn das Selbst, das nicht mehr (und nicht weniger) ist als eine Funktion des Gehirns, kann sich genauso anpassen und verändern wie alle seine Mechanismen, und sogar eingestellt, als verwaiste Fußnote abgelegt werden, wenn es letztlich als unnötig, und sogar nur allzu oft schädlich, erkannt wird.

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