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Tod

Noch dümmer als den Gedanken an den Tod zu verdrängen ist auch nur einen an ihn zu verschwenden. Typisch Mensch, sein ganzes Leben und Denken damit zu verbringen, sich den Kopf über von ihm selbst geschaffene abstrakte Begriffe zu zerbrechen. Der Tod ist keine Tatsache, sondern das Ende einer solchen. Leben ist die Tatsache, und seit der Mensch sich überhaupt etwas vorstellen kann, hat er gemerkt, dass er sich eben nicht vorstellen kann, was mit ihm ist, wenn sein Herz aufhört zu schlagen. Und in seiner ihm eigenen Blindheit gegenüber den Tatsachen erschafft er dann Geschichten und Welten über ein nichtexistentes "Danach". Man betrachte nur mal die Ironie: Das Bewusstsein, eine Funktion des menschlichen Gehirnes, erschafft sich ein Szenario für sich, für genau den Zeitpunkt, an dem es nicht mehr existiert, weil das Gehirn, das es bildet, nicht mehr existiert... Erschafft den "Glauben", den man nicht in Frage stellen kann (und darf - man beachte nur die schrecklichen historischen Folgen!), weil er nicht beleg- oder widerlegbar ist, weil er immer abstrakte, nichtexistente Begebenheiten betrifft...

Da draußen ist kein Tod - da draußen ist nur Leben, immer, überall, in jeder nur erdenklichen Form, jubilierend, neugierig, staunend, miteinander den Tanz des Lebens spielend, der sich ständig ändert und selbst neu erschafft, jedes Mal ein klein wenig anders...

Und dann kam der Mensch und das höhere Bewusstsein mit seinem Vorstellungsvermögen und seinem Selbst - und damit der Angst, genau dieses wunderbare Leben könnte "für ihn" enden; so erschuf er den Tod und den Glauben an etwas danach. Und nahm dieses dann nicht nur als Fortsetzung dessen, das er so liebt am Leben, sondern auch als ein Ende dessen, das ihn leiden lässt, nur allzu gern an, ja stellte es so oft gar in den Mittelpunkt seines Lebens - eines Lebens das er nicht mehr zu schätzen wusste, weil er anstatt zu leben, das Leben zu erleben, seine Tage verdunkelte mit den Kopf-Geschichten über eine Zeit, die nie kommen wird, weil sie nie kommen kann...

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