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Sommerlilie...

Alles neu macht der Sommer... ...oder war's der Frühling?
Mein Geländefahrrad, mit neuem Steuersatz, Edelstahl, schwer, stabil, für die Ewigkeit, hoffentlich, und wieder mit dem vorher schon montierten 3ttt WB1, der Replika des legendären WTB Off-Road Handlebar - der wieder rauf musste, weil der noch unlängst gefahrene ON-ONE Midge eine Hängeschulter erlitten hat, die ihn aufs Altenteil zwingt.
Um die MTB-Korkgriffe am Unterlenker vernünftig montieren zu können, habe ich die Unterlenkerstücke übrigens um jeweils ca. 2,5 cm gekürzt.




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Cliff Diving

Da passiert jahrelang nichts Schlimmes, und dann innerhalb kürzester Zeit kommt es Schlag auf Schlag...





Nachdem ich vor zweieinhalb Wochen erst eine Menge Haut auf dem Asphalt der Lübecker Altstadt gelassen hatte gestern nun mein erster etwas heftigerer Sturz im Gelände seit langer Zeit. An einer Stelle, die ich schon Hundert Mal ohne Probleme gefahren bin, über zur Kante des Schwartau-Hanges hin leicht schräg abfallende Wurzeln bergab, hing auf einmal das Vorderrad fest (warum auch immer) und es ging über den Lenker - zusammen mit dem Rad den fast senkrechten Hang hinunter. Eine halbe Sekunde realisierte ich gar nicht so recht, was los ist, wunderte mich nur, dass ich nicht wirklich einschlug, dann hörte ich Olafs Rufen und merkte, dass ich mich in senkrechter Bewegung befand, rutschenderweise, nachdem ich wohl gerade einen kurzen Zwischenstop eingelegt hatte, als Lilli sich in ein Baum verhakte und ich mit der Schulter auf dem Lenker landete. Jedenfalls griff ich sofort nach dem Bäumchen und war somit auf weniger als halber Höhe "gerettet".
Erste Reaktion: "Alles in Ordnung - nichts passiert!"
Zweite: "Olaf, hast du eine Kamera?!" "Nein? Hier, fang, nimm meine!" :D





Nachbetrachtung:
Lenker verbogen und damit hinüber (siehe gestriger Eintrag), dicke Beule in Lenkerform auf der Schulter, weitere leichte Prellungen - und ein wohl geknicktes Rippchen (hoffentlich - Prellung wäre langwieriger). Kaum konnte ich nach dem letzten Sturz endlich wieder auf der rechten Seite liegen, wird es erstmal wieder nichts damit... ;)
Weitere Randnoten: Mein Schlüsselbein scheint aus Stahl (schon bei einem schlimmeren Sturz als Jugendlicher wurde das Gelenk am Brustbein gesprengt anstatt dass das Schlüsselbein brach); das Ausklicken in solchen Situationen geschieht bei mir anscheinend fast im selben Moment, wie Olaf mir anschließend erzählte...

Sehr lustig waren die weiteren 30 km der Tour, mit der rechten Lenkerseite einige Zentimeter unter der linken, sehr lecker das Köstritzer vom Fass, das Olaf auf den Schreck eine Stunde später in Travemünde ausgab. :)

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Aus die Maus

Meine Schulter war stärker.



Ein Rippchen leider nicht, aber alles was einen nicht umbringt macht einen nur noch härter, meinte mal ein weiser Mann.

Der Belastungstest von Le Vorbau ist damit jedenfalls mit Bravour bestanden, nicht einmal ein wenig verdreht hat er sich. :D

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look up, eh!

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Ja.

Das ist es.
Ich muss zugeben: Selbst ich brauchte ein, zwei Tage, um mich an diesen vollkommen unbekannten und so anderen Anblick im Vorbaubereich zu gewöhnen - - - aber inzwischen kann ich es gar nicht mehr genug anschauen, vor allem jetzt, wo der Cablehanger optisch derart angenehm integriert ist...




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Le Vorbau

... steht für L-förmiger einstellbarer Vorbau.





Keine Bastellösung, sondern eine längenverstellbare (und über die Wahl des lenkerseitigen Vorbaus auch in der Höhe variable) Ahead-Vorbau-Lösung, die so simpel wie nur möglich einen Lenker wie einen Dirt Drop, der eine ungewöhnliche Kombination aus Höhe und Kürze benötigt, in die richtige Position bringt. Ohne überlange Gabelschäfte und Spacer, grottenhässliche verstellbare Vorbauten mit Gelenk, komplizierte, teure Adapterlösungen wie VRO (die eh kaum diese Position erreichen würden) oder teure Sonderanfertigungen von Goosenecks oder extrem steilen Aheadvorbauten.





Benötigt wird nur ein alter Stahlvorbau, in dem ein 1 1/8''-Gabelschaftrohr als Hauptrohr (damals anscheinend oft dafür benutzt!) möglichst wenig ovalisiert verbaut ist. Solche Vorbauten sind günstig bei Ebay zu bekommen. Als tauglich herausgestellt haben sich bisher TITEC und ITM-Modelle, viele weitere wird es sicher geben, hier sollte man den Verkäufer vor dem Kauf mit der Schiebelehre messen lassen.
Einzige Arbeitsschritte sind das Abschneiden der Lenkerklemmung sowie das Abschleifen des Lacks im Klemmbereich des aufgeschobenen zweiten Vorbaus, bzw. bei einer Verchromung das Längsanschleifen mit grobem Papier, um ein Verdrehen bei hoher einseitiger Belastung (Wiegetritt bergauf) zu verhindern.

Alternativ kann bei passendem Innendurchmesser (25,4 mm) auch ein Schaftvorbau mit kurzem oder gekürztem Schaft für die Lenkerklemmung benutzt werden.

Die Inspiration für diese Konstruktion erhielt ich übrigens wohl durch die Bilder eines alten Bahnrades, die Christoph Vetter (aka. singlestoph) einige Tage zuvor gepostet hatte: Bild 1 | Bild 2

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... und danke für den Fisch

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Zuhause

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Rot Weiß

Travemünde. Eine Fähre, mal wieder, ein ganzes Sück vor mir. Eine rot-weiße! Ich gebe Gas. Hole sie ein und über. Auf der Mole Touristenknäuel, es wird knapp. Durch, Tempo! Da, fast gleichzeitig mit dem schwimmenden Riesen, Lilli an die Brüstung, Handy auf den Boden, Selbstauslöser an. Knips.


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Aback Cap

READY TO SUFFER?
Immer, im Wald, im Gelände, im Rausch der Geschwindigkeit, des Trails, ohne die Spur eines Gedankens oder eines Zögerns - mit Freuden!
Das Letzte, das ich brauche, ist also eine Ahead Cap mit dieser Aufschrift.

Aber für wen könnte sie besser geeignet sein als für die mir Folgenden...?! :-D











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Lilli: Fremdkörper!

Arme Lilli!
Unglaublich, was man sich im Dunklen so alles einfangen kann...
Zuerst auf einem steilen Hügelrunter ein uraltes, schon fast zerbröckelndes Stück Stacheldraht, das ich leider übersehen habe, da ich, tretend wie immer, vollauf damit beschäftigt war, nicht wegzurutschen oder über den Lenker abzusteigen.





Der hat sich seitlich in der Nabe verbissen und schön um Gabel und Bremse gewunden - gut, dass ich es frühzeitig gemerkt habe, als ich, glücklicherweise mit Handschuhen, wie üblich das "Ästchen" während der Fahrt entfernen wollte...

Viel schlimmer dann der zweite Fremdkörper des Abends: Ein Schaltungs-, Fully- und Cannondale-Fahrer!!!





Ein anderer Mann auf Lilli! Ich lächelte tapfer, aber die Eifersucht kroch schleichend hoch... Gott sei Dank stieg er bald wieder ab, um sich das nächste Rad vorzunehmen - Milas Endorphin. Und in Sekundenschnelle war Lilli vergessen, so begeistert war er von diesem kleinen, wendigen Gefährt, und er machte das eine ums andere Kunststückchen darauf.
Der (ganz und gar nicht ;-) ) böse Bub heißt übrigens Clemens, mir noch wohlbekannt von einem ESK-Harzsturm einige Jahre zuvor, ist Neu-Lübecker und von nun an häufiger mit uns unterwegs.

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lillime



Bild von Mila Kusmenko ( flickr | Homepage )

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The Threepenny Opena

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Workshop: 100% mehr Style für weniger als 1€!

Style? Unbezahlbar! Aber glücklicherweise nicht unbedingt teuer - wenn man weiß wie! Und so geht es:
1. Man kaufe eine Flasche San Pellegrino Lifestyle-Wasser.
2. Man stecke sie in den Flaschenhalter.
3. Fertig - gerüstet für den Spießruten-Slalom über die Promenaden der Schickeria-Metropolen der Ostseeküste.





Und hier noch der Bonus-Tip für Fortgeschrittene:
Man umwickele das Haupt-Etikett der Flasche vor der ersten Fahrt mit transparentem Paketband; hierbei bedecke man das Papier zuerst einmal komplett durch mehrere Wicklungen mit der nichtklebenden Oberseite des Bandes nach unten, zur Flasche hin, und wende erst dann ebenjenes, um die abschließenden Runden mit der Oberseite nach außen zu vollenden.
Auf diese Art ist das empfindliche Papier-Etikett gegen Schlamm- und Wasserattacken und daraus resultierende Auflösungserscheinungen gefeit - und man kann die Flasche irgendwann (wenn sie anfängt, unangenehm aus dem Hals zu riechen, nach mehrmaligem Nachfüllen), nach Abwicklung der Schutzschicht, wieder abgegeben und die 25 Cent Einwegpfand kassieren.





Die Form der Flasche ist sehr gut für den Topeak SL Flaschenhalter geeignet, der Durchmesser ist genau richtig, um einen sicheren Halt bei guter Einschieb- und Ausziehbarkeit zu gewährleisten. Außerdem ist der lange, schlanke Hals auch mit Handschuhen sicher zu greifen, da man ihn mit der ganzen Hand umschließen kann.
Und: Dass der CW-Wert der Flasche gegen Null geht ist offensichtlich - eine unverzichtbare Eigenschaft für einen echten Racer!

Noch dazu ist der originale Inhalt eines der mir bestschmeckenden Wässerchen, das ich bisher probieren durfte! Man sollte solche Lifestyle-Produkte offenbar nicht von vorne herein als schlecht verdammen - manchmal steckt anscheinend doch ein guter Grund hinter der Beliebtheit...

Fazit: Ein sehr gut durchdachtes Bike-Part zum kleinen Preis - unbedingt und uneingeschränkt empfehlenswert!

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Lilli: Rüsselfan's

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Lilli: Sitzposition und Griffhaltungen mit Midge

Da es Nachfragen gab, hier ein Bild von meiner Sitzposition auf Lilli:





Außerdem die verschiedenen Griffpositionen am On-One Midge mit 3,5 cm Verlängerung und MTB-Griffen, oben links beginnend gegen den Uhrzeigersinn:

- häufigster Griff auf den Trails mit Finger an den Bremshebeln;
- Griff am Oberlenker, am Beginn des Bogens, zur Entspannung und Lockerung;
- Hauptgriff vorn im Bogen ohne Finger an den Hebeln, oft in bekanntem, rauhen, schnellen Terrain, das keine Extra-Bremsen verlangt;
- ganz außen hinten, meist auf Uphills im Wiegetritt.





Man mag glauben, dass es unbequem für die Hand ist, am Unterlenker auf der Kante des Griffes zu liegen, erstaunlicherweise ist aber das Gegenteil der Fall (vielleicht ja nur bei genau diesen Griffen oder ähnlichen?): Meine Hand fühlte sich vom ersten Moment an genau dort am wohlsten, an der Kante, mit dem Häutchen zwischen Daumen und Zeigefinger direkt vor der Kante und mit dem Zeigefinger immer irgendwo direkt vor, auf und direkt hinter der Kante. Es ist schwer zu erklären, man hat irgendwie eine Art »Anschlag« nach hinten, an dem die Hand einen gefühlten »Halt« findet.
Alle druckbelasteten Teile der Hand liegen dabei auch voll auf dem Griff auf.

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